00 Artikel
Zum Warenkorb
Zum Warenkorb

Eins, zwei, drei

Achtung! Special zum Tag der Deutschen Einheit - Vorstellung an einem Samstag! (One, Two, Three) Screwball-Comedy. Berlin, 1961: Der Coca-Cola-Filialleiter MacNamara (James Cagney) bekommt die Aufgabe, die umtriebige Tochter seines Vorgesetzten bei ihrem Berlin-Besuch zu beherbergen und auf sie aufzupassen. Was leichter gesagt als getan ist, da die Tochter umgehend einen Ausflug in den Ostteil der Stadt macht - und sich mit dem Kommunisten Otto (Horst Buchholz) verheiratet... Während der Dreharbeiten im Sommer 1961 wurde die Mauer in Berlin hochgezogen. Daher wurde das Drehteam nach München in die Bavaria Film Studios umgesiedelt. Und ließ das Brandenburger Tor in Originalgröße nachbauen. Durch den Bau der Berliner Mauer fiel der Film sowohl in den USA als auch in Deutschland durch. Niemand konnte zur damaligen Zeit über den Ost-Westkonflikt lachen. 1985 wurde der Film in Frankreich und Westdeutschland noch einmal gezeigt. Erst beim zweiten Mal wurde er ein Erfolg und gilt heute verdientermaßen als Klassiker. „Billy Wilders "Eins, zwei, drei" ist eine temporeiche, schrille, bissige und zugleich leichtherzige Farce vollgestopft mit aktuellen Gags und gewürzt mit satirischen Obertönen. Sie ist so furios schlagfertig, dass ein Teil ihres Witzes sich gegenseitig überlagert und untergeht.“ (Variety, 1961) „Noch heute kann man sich mit Eins, Zwei, Drei (1961) intelligent amüsieren [...] Kein Kultur-Klischee über Deutsche und Amerikaner, Kommunisten und Kapitalisten wird ausgespart, aber eben so ironisch gespiegelt, wie es nur Wilder, der Berliner aus Hollywood, konnte. Allein wegen Lilo Pulver lohnt es sich, diesen Film 44 Jahre später immer wieder anzuschauen. Sekretärin und Geliebte von McNamara, spielt die ansonsten als Quietschente berühmt gewordene Pulver den Part so sexy wie selbstironisch – subtiler als Mae West, witziger als Marilyn Monroe in Manche mögen’s heiß.“ (Die Zeit, August 2005)

Marnie

Thriller. Die Sekretärin Marnie (Tippi Hedren) konnte bisher ungestraft ihrer Kleptomanie nachgehen, nach jedem Diebstahl untertauchen und ihre Identität wechseln. Als sie auch ihren neuen Arbeitgeber, den Verleger Mark Rutland (Sean Connery) zu bestehlen versucht, erwischt dieser sie auf frischer Tat. Doch Mark zeigt sie nicht an, sondern zwingt sie, ihn zu heiraten. Er ahnt noch nicht, dass Marnie tiefer gehende Probleme hat… Tippi Hedren galt als Hitchcocks Favoritin für die in seinem Werk immer wiederkehrende Rolle der „schönen, kühlen und undurchsichtigen Blondine“, nachdem Grace Kelly ihm den Rücken gekehrt hatte. Mit „Die Vögel“ erreichte sie unter seiner Regie Weltruhm, aber als sie sein privates Interesse nicht erwiderte, beendete er nach „Marnie“ die Zusammenarbeit. „Marnie“ ist auch der letzte gemeinsame Film Hitchcocks mit drei bewährten Mitarbeitern: dem Komponisten Bernard Herrmann (dessen Musik für sein nächstes Werk „Der zerrissene Vorhang“ er ablehnte), dem Kameramann Robert Burks und dem Cutter George Tomasini. „Jahre später zeigt ‚Marnie‘ eine intime und seltsame Anziehungskraft, die in Hitchcocks Werk einzigartig ist. Die mangelnde Struktur und die traumhafte, fast halluzinatorische Beschaffenheit des Films machen es dem Betrachter möglich, sich in seine quälerischen Emotionen einzufühlen. Im Unterschied zu seinen anderen Arbeiten verzehrt sich der Film in offenem Verlangen nach Liebe.“ (Donald Spoto)

Wer hat Angst vor Virginia Woolf?

Drama (nach dem Bühnenstück von Edward Albee). Der Historiker George und seine Ehefrau Martha erwarten den Besuch ihrer jüngeren Nachbarn Nick und Honey. In deren Anwesenheit entlädt sich ein aus Frustrationen genährtes und vom Alkohol angeheiztes, gnadenloses Psychoduell zwischen den Geschlechtern... Anstelle den ursprünglich vorgesehenen Bette Davis und James Mason entschied sich die Warner aufgrund der Parallelen zu deren wirklichen Eheleben für Elizabeth Taylor und Richard Burton. Der Film war einer der kommerziell erfolgreichsten des Jahres 1966. Der Film erhielt 1967 5 Oscars: für die "Beste Hauptdarstellerin" (Elizabeth Taylor), und "Beste Nebendarstellerin" (Sandy Dennis), "Bestes Szenenbild" (Richard Sylbert und George James Hopkins), "Beste Kamera" (Haskell Wexler) und "Bestes Kostümdesign" (Irene Sharaff) sowie acht (!) weitere Nominierungen. „Die anfangs harmlos scheinenden Plänkeleien eines alternden Akademiker-Ehepaares steigern sich trotz der Anwesenheit ihrer jüngeren Nachbarn zur schonungslosen Bloßstellung und Abrechnung: Hass, Minderwertigkeitsgefühle und Lebensängste kommen zum Ausbruch, Mann und Frau zerfleischen sich in Schuldzuweisungen und zynischem Selbstmitleid. Eine effektvolle Verfilmung von Albees Bühnenstück, die vor allem durch die elegante filmische Auflösung und die schauspielerische Präsenz der beiden Hauptdarsteller besticht.“ (Lexikon des internationalen Films) „Intelligente und vor allem durch außergewöhnliche schauspielerische Leistungen gekennzeichnete Verfilmung des bekannten gleichnamigen Theaterstücks von Edward Albee über eine gesellschaftlich und seelisch völlig zerstörte Ehe. In Inhalt und Form von besonderer Härte. Reifen Menschen zu empfehlen.“ (Evangelischer Filmbeobachter)

Der weiße Hai

Halloween-Special. (Jaws) Horrorthriller. Um den Tourismus nicht zu gefährden, versucht der Bürgermeister eines kleinen Badeortes auf einer Insel in Massachusetts Todesfälle geheim zu halten, die auf einen ungewöhnlich angriffslustigen Hai schließen lassen. Obwohl der Polizeichef (Roy Scheider) den Strand sperren will, muss erst ein Kind getötet werden, bis der Bürgermeister einlenkt. Bald bilden sich Suchtrupps, die Jagd auf den Hai machen und tatsächlich ein Tier erlegen. Doch wie sich schnell herausstellt, haben sie nicht den richtigen erwischt… Erster Hit von Steven Spielberg. Die Produktionskosten betrugen sieben Millionen US-Dollar, weltweit hat der Film 470 Millionen Dollar eingespielt. Der Film wurde vom American Film Institute in der Liste der 100 besten Filme aller Zeiten (von 1998) auf Platz 48 gewählt, in der Liste der 100 besten Thriller aller Zeiten befindet sich der Film auf dem zweiten Platz, die Filmmusik nimmt den sechsten Platz in der Liste der 25 besten Filmmusiken aller Zeiten ein. Oscar 1976 für die "Beste Filmmusik" (John Williams) sowie für die "Beste Tonmischung" und den "Besten Schnitt". „Der Film erweist sich trotz der überbetonten Schockeffekte vor allem im zweiten Teil als ein atmosphärisch dichter, vorzüglich gespielter Abenteuerfilm im Gefolge Herman Melvilles.“ (Lexikon des internationalen Films) „Dieser gut gemachte, aber keineswegs außerordentliche Abenteuerfilm über einen abnorm mörderischen Hai ist das Beispiel par excellence für die Macht der Werbung, auf der Basis soliden bis guten Materials einen Film in fast beliebige Größenordnungen zu treiben. „Jaws“ wurde noch vor „The Godfather“ (1971) und – einem ähnlich gelagerten Fall – „The Exorcist“ (1973) der einträglichste Film aller Zeiten […], nur weil er versprach, seinem Publikum die Angst vor dem Baden beizubringen.“ (rororo Filmlexikon)

Zurück
0 Plätze gewählt
0 Plätze gewählt
00 Artikel
Zum Warenkorb
Zum Warenkorb

Ihre PayPal-Zahlung wird ausgeführt.

Ihre Zahlung wird ausgeführt.

Zahlung wird vorbereitet.

Ihre Gutschein-Zahlung wird ausgeführt.