00 Artikel
Zum Warenkorb
Zum Warenkorb

Die glorreichen Sieben

Western. Ein mexikanisches Dorf wird jedes Jahr von einer Räuberbande überfallen und ausgeraubt. Daher engagieren die Dorfbewohner einen Trupp Revolverhelden, der sie vor der raubenden, brandschatzenden und vergewaltigenden Horde beschützen soll. Obwohl die Aufgabe wenig lukrativ und dafür lebensgefährlich ist, erklären sich der Revolverheld Chris (Yul Brynner), der furchtlose Vin (Steve McQueen), der gutherzige Bernardo (Charles Bronson) und vier andere dazu bereit. Sie stellen sich der Überzahl der Banditen, um das kleine Dorf von seinen Peinigern zu befreien... Dieser Film basiert auf Akira Kurosawas Klassiker "Die sieben Samurai". Man sagt, die mexikanische Filmkommission habe darauf bestanden, dass die hart arbeitenden Bauern im Film jederzeit in frisch gewaschener, blütenweißer Kleidung auftraten, um dem Klischee von dreckigen, armen, kleinen Mexikanern entgegenzuwirken. Die unvergessliche Filmmusik von Elmer Bernstein wurde 1961 für den Oscar nominiert. „Ein spannender Western, der die Folklore geschickt in die raue Handlung einfügt, eine exzellente Kameraarbeit aufzuweisen hat und besonders in den Nebenrollen von beachtlichen schauspielerischen Leistungen lebt.“ (Lexikon des Internationalen Films)

Mein Freund Harvey

Komödie. Der immer freundliche Elwood P. Dowd hat einen imaginären Freund – ein zwei Meter großes Riesenkaninchen namens Harvey. Seiner Schwester Veta ist dieser Spleen besonders in gesellschaftlicher Hinsicht sehr unangenehm, fürchtet sie doch um das Ansehen der Familie und um die Heiratschancen ihrer Tochter Myrtle Mae. Die beste Lösung scheint, den harmlosen Elwood in eine psychiatrische Anstalt einweisen zu lassen... „Mein Freund Harvey“ basiert auf dem mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Theaterstück und Broadway-Erfolg „Harvey“ von Mary Chase. Universal Pictures sicherte sich die Filmrechte für eine Million US-Dollar, was damals eine Rekordsumme war. Zudem durfte die Verfilmung erst in die Kinos nach der Einstellung des Stückes am Broadway. In den „AFI’s 10 Top 10“ des American Film Institute landete der Film auf Platz 7 der besten US-Fantasyfilme. Oscar 1951 für Josephine Hull als „Beste Nebendarstellerin“. „Ein hintergründiger Schwank um den Sieg der Poesie über den grauen Alltag und die Kraft der Güte; die Herkunft von der Bühne ist allerdings unverkennbar.“ (Lexikon des internationalen Films) „Die zeitlose Komödie über die Flucht aus der Realität bot James Stewart seine wohl schönste Rolle. Ein Klassiker.“ (Cinema)

Der Pate II

Vorstellung mit Pause! Mafia-Epos. Die Fortsetzung von „Der Pate“ erzählt einerseits von den Anfängen der Karriere des jungen Vito Corleone (Robert De Niro), der zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Sizilien aufwächst und als junger Erwachsener nach New York auswandert, und zeigt andererseits, wie dessen Sohn Michael (Al Pacino) die Familiengeschäfte in den 50er Jahren weiterführt und sein Imperium in die Spielcasinos von Las Vegas auszudehnen versucht. In einer der Nebenrollen agiert Lee Strasberg, der als Begründer des Method Acting auch der Schauspiellehrer von Al Pacino und Robert De Niro war! Der Film erhielt 11 Nominierungen für den Oscar (darunter auch für Lee Strasberg als „Bester Nebendarsteller“) und gewann u. A. in den Kategorien „Bester Film“, „Beste Regie” und „Bestes adaptiertes Drehbuch“. „Bester Nebendarsteller“ wurde … Robert De Niro! „Gegenüber dem ersten Teil sind die grellen, spektakulären Effekte stark zurückgenommen. Der brillant inszenierte und exzellent gespielte Film verbindet in angemessener Form gesellschaftliche Reflexion und spannende Unterhaltung.“ (Lexikon des Internationalen Films)

Marnie

Thriller. Die Sekretärin Marnie (Tippi Hedren) konnte bisher ungestraft ihrer Kleptomanie nachgehen, nach jedem Diebstahl untertauchen und ihre Identität wechseln. Als sie auch ihren neuen Arbeitgeber, den Verleger Mark Rutland (Sean Connery) zu bestehlen versucht, erwischt dieser sie auf frischer Tat. Doch Mark zeigt sie nicht an, sondern zwingt sie, ihn zu heiraten. Er ahnt noch nicht, dass Marnie tiefer gehende Probleme hat… Tippi Hedren galt als Hitchcocks Favoritin für die in seinem Werk immer wiederkehrende Rolle der „schönen, kühlen und undurchsichtigen Blondine“, nachdem Grace Kelly ihm den Rücken gekehrt hatte. Mit „Die Vögel“ erreichte sie unter seiner Regie Weltruhm, aber als sie sein privates Interesse nicht erwiderte, beendete er nach „Marnie“ die Zusammenarbeit. „Marnie“ ist auch der letzte gemeinsame Film Hitchcocks mit drei bewährten Mitarbeitern: dem Komponisten Bernard Herrmann (dessen Musik für sein nächstes Werk „Der zerrissene Vorhang“ er ablehnte), dem Kameramann Robert Burks und dem Cutter George Tomasini. „Jahre später zeigt ‚Marnie‘ eine intime und seltsame Anziehungskraft, die in Hitchcocks Werk einzigartig ist. Die mangelnde Struktur und die traumhafte, fast halluzinatorische Beschaffenheit des Films machen es dem Betrachter möglich, sich in seine quälerischen Emotionen einzufühlen. Im Unterschied zu seinen anderen Arbeiten verzehrt sich der Film in offenem Verlangen nach Liebe.“ (Donald Spoto)

Die Kaktusblüte

Romantische Komödie. Der Frauenheld und Zahnarzt Dr. Julian Winston (Walter Matthau) gibt sich gegenüber seiner neuen Freundin Toni (Goldie Hawn) als verheiratet aus, um sie auf Distanz zu halten. Als Toni nach einem missglückten Suizidversuch verlangt, die Ehefrau kennenzulernen, muss jemand in diese Rolle schlüpfen. Zum Beispiel Julians langjährige Assistentin Stephanie (Ingrid Bergman). Wenn diese nur nicht heimlich in ihren Chef verliebt wäre… Humphrey Bogarts Witwe Lauren Bacall spielte am Broadway die Rolle der verliebten Zahnarzthelferin. Das Drehbuch, basierend auf dem Bühnenstück, stammt von Billy Wilders langjährigem Co-Autor I.A.L. Diamond. Goldie Hawn erhielt sowohl den Oscar als auch den Golden Globe 1970 als „Beste Nebendarstellerin“. „…ausgefeilte Übertragung einer Boulevardkomödie mit hervorragenden schauspielerischen Leistungen“ (Lexikon des Internationalen Films)

Der weiße Hai

Horrorthriller. Um den Tourismus nicht zu gefährden, versucht der Bürgermeister eines kleinen Badeortes auf einer Insel in Massachusetts Todesfälle geheim zu halten, die auf einen ungewöhnlich angriffslustigen Hai schließen lassen. Obwohl der Polizeichef (Roy Scheider) den Strand sperren will, muss erst ein Kind getötet werden, bis der Bürgermeister einlenkt. Bald bilden sich Suchtrupps, die Jagd auf den Hai machen und tatsächlich ein Tier erlegen. Doch wie sich schnell herausstellt, haben sie nicht den richtigen erwischt… Erster Hit von Steven Spielberg. Die Produktionskosten betrugen sieben Millionen US-Dollar, weltweit hat der Film 470 Millionen Dollar eingespielt. Der Film wurde vom American Film Institute in der Liste der 100 besten Filme aller Zeiten (von 1998) auf Platz 48 gewählt, in der Liste der 100 besten Thriller aller Zeiten befindet sich der Film auf dem zweiten Platz, die Filmmusik nimmt den sechsten Platz in der Liste der 25 besten Filmmusiken aller Zeiten ein. Oscar 1976 für die "Beste Filmmusik" (John Williams) sowie für die "Beste Tonmischung" und den "Besten Schnitt". „Der Film erweist sich trotz der überbetonten Schockeffekte vor allem im zweiten Teil als ein atmosphärisch dichter, vorzüglich gespielter Abenteuerfilm im Gefolge Herman Melvilles.“ (Lexikon des internationalen Films) „Dieser gut gemachte, aber keineswegs außerordentliche Abenteuerfilm über einen abnorm mörderischen Hai ist das Beispiel par excellence für die Macht der Werbung, auf der Basis soliden bis guten Materials einen Film in fast beliebige Größenordnungen zu treiben. „Jaws“ wurde noch vor „The Godfather“ (1971) und – einem ähnlich gelagerten Fall – „The Exorcist“ (1973) der einträglichste Film aller Zeiten […], nur weil er versprach, seinem Publikum die Angst vor dem Baden beizubringen.“ (rororo Filmlexikon)

Endstation Sehnsucht

Literaturverfilmung. Die psychisch labile Lehrerin Blanche DuBois (Vivien Leigh) möchte bei ihrer in New Orleans lebenden jüngeren Schwester Stella (Kim Hunter) ihre Vergangenheit hinter sich lassen. Stella und ihr grober Ehemann Stanley (Marlon Brando) leben in armen Verhältnissen. Stanley empfindet Blanches Erscheinen als Eindringen und opponiert. Da ergibt sich für Blanche die Chance auf eine neue Beziehung mit Stanleys Pokerpartner Mitch (Karl Malden)… 1951 gab es bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig den Coppa Volpi für Vivien Leigh. Vier Oscars 1952 (bei 12 Nominierungen) gewann der Film in den Kategorien „Bester Nebendarsteller“ (Karl Malden), „Beste Hauptdarstellerin“ (Vivien Leigh), „Beste Nebendarstellerin“ (Kim Hunter) sowie „Bestes Szenenbild“ (Richard Day, George James Hopkins). „Kazan, der schon die Broadway-Uraufführung des Stücks von Tennessee Williams inszenierte, führt auch in dieser (theaternahen) Filmfassung Regie. Ein düsteres psychologisches Drama, sehr effektvoll gespielt.“ (Lexikon des internationalen Films)

So wie wir waren

Liebesdrama. In den 1930er Jahren begegnen sich die jüdische Marxistin und Pazifistin Katie und der Sohn aus reichem Hause Hubbell an der Universität. Trotz vieler Gegensätze teilen beide eine Gemeinsamkeit: Die Leidenschaft für das Schreiben. Ihre Wege trennen sich, aber Jahre später laufen sie sich in einer Bar in New York City wieder über den Weg und werden ein Paar. Bis die beginnende McCarthy-Hysterie den beiden zum Verhängnis wird… Nach dem großen Erfolg von „Is‘ was, Doc?“ dachte der Produzent zuerst an Ryan O’Neal als Partner für Barbra Streisand. Da das Verhältnis der beiden Stars aber inzwischen seinen Zenit überschritten hatte, fiel die Wahl auf Robert Redford. Der Film startete zuerst in der Bundesrepublik Deutschland unter dem Titel „Cherie Bitter“ und in der DDR unter „Jene Jahre in Hollywood“. Das Lied „The Way We Were“, interpretiert von Barbra Streisand, wählte das American Film Institute 2004 auf Platz 8 der 100 besten US-amerikanischen Filmsongs. Zwei Oscars für Marvin Hamlisch: „Beste Filmmusik“ und „Bestes Lied“ (für „The Way We Were“, Text von Alan Bergman und Marilyn Bergman). „Die Geschichte einer schwierigen Liebe – begleitet (und gefährdet) von den politischen Ereignissen der 1930er und 1940er Jahre – ist zugeschnitten auf das Darstellerpaar Streisand/Redford und mit atmosphärischem und psychologischem Feingefühl inszeniert. Um den Unterhaltungswert nicht zu mindern, wurden Sequenzen, die sich kritisch mit den repressiven Praktiken der McCarthy-Ära auseinandersetzen, vor dem Start des Films geschnitten.“ (Lexikon des internationalen Films)

Zurück
0 Plätze gewählt
0 Plätze gewählt
00 Artikel
Zum Warenkorb
Zum Warenkorb

Ihre PayPal-Zahlung wird ausgeführt.

Ihre Zahlung wird ausgeführt.

Zahlung wird vorbereitet.

Ihre Gutschein-Zahlung wird ausgeführt.