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Die Kaktusblüte

Romantische Komödie. Der Frauenheld und Zahnarzt Dr. Julian Winston (Walter Matthau) gibt sich gegenüber seiner neuen Freundin Toni (Goldie Hawn) als verheiratet aus, um sie auf Distanz zu halten. Als Toni nach einem missglückten Suizidversuch verlangt, die Ehefrau kennenzulernen, muss jemand in diese Rolle schlüpfen. Zum Beispiel Julians langjährige Assistentin Stephanie (Ingrid Bergman). Wenn diese nur nicht heimlich in ihren Chef verliebt wäre… Humphrey Bogarts Witwe Lauren Bacall spielte am Broadway die Rolle der verliebten Zahnarzthelferin. Das Drehbuch, basierend auf dem Bühnenstück, stammt von Billy Wilders langjährigem Co-Autor I.A.L. Diamond. Goldie Hawn erhielt sowohl den Oscar als auch den Golden Globe 1970 als „Beste Nebendarstellerin“. „…ausgefeilte Übertragung einer Boulevardkomödie mit hervorragenden schauspielerischen Leistungen“ (Lexikon des Internationalen Films)

Der weiße Hai

Horrorthriller. Um den Tourismus nicht zu gefährden, versucht der Bürgermeister eines kleinen Badeortes auf einer Insel in Massachusetts Todesfälle geheim zu halten, die auf einen ungewöhnlich angriffslustigen Hai schließen lassen. Obwohl der Polizeichef (Roy Scheider) den Strand sperren will, muss erst ein Kind getötet werden, bis der Bürgermeister einlenkt. Bald bilden sich Suchtrupps, die Jagd auf den Hai machen und tatsächlich ein Tier erlegen. Doch wie sich schnell herausstellt, haben sie nicht den richtigen erwischt… Erster Hit von Steven Spielberg. Die Produktionskosten betrugen sieben Millionen US-Dollar, weltweit hat der Film 470 Millionen Dollar eingespielt. Der Film wurde vom American Film Institute in der Liste der 100 besten Filme aller Zeiten (von 1998) auf Platz 48 gewählt, in der Liste der 100 besten Thriller aller Zeiten befindet sich der Film auf dem zweiten Platz, die Filmmusik nimmt den sechsten Platz in der Liste der 25 besten Filmmusiken aller Zeiten ein. Oscar 1976 für die "Beste Filmmusik" (John Williams) sowie für die "Beste Tonmischung" und den "Besten Schnitt". „Der Film erweist sich trotz der überbetonten Schockeffekte vor allem im zweiten Teil als ein atmosphärisch dichter, vorzüglich gespielter Abenteuerfilm im Gefolge Herman Melvilles.“ (Lexikon des internationalen Films) „Dieser gut gemachte, aber keineswegs außerordentliche Abenteuerfilm über einen abnorm mörderischen Hai ist das Beispiel par excellence für die Macht der Werbung, auf der Basis soliden bis guten Materials einen Film in fast beliebige Größenordnungen zu treiben. „Jaws“ wurde noch vor „The Godfather“ (1971) und – einem ähnlich gelagerten Fall – „The Exorcist“ (1973) der einträglichste Film aller Zeiten […], nur weil er versprach, seinem Publikum die Angst vor dem Baden beizubringen.“ (rororo Filmlexikon)

Endstation Sehnsucht

Literaturverfilmung. Die psychisch labile Lehrerin Blanche DuBois (Vivien Leigh) möchte bei ihrer in New Orleans lebenden jüngeren Schwester Stella (Kim Hunter) ihre Vergangenheit hinter sich lassen. Stella und ihr grober Ehemann Stanley (Marlon Brando) leben in armen Verhältnissen. Stanley empfindet Blanches Erscheinen als Eindringen und opponiert. Da ergibt sich für Blanche die Chance auf eine neue Beziehung mit Stanleys Pokerpartner Mitch (Karl Malden)… 1951 gab es bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig den Coppa Volpi für Vivien Leigh. Vier Oscars 1952 (bei 12 Nominierungen) gewann der Film in den Kategorien „Bester Nebendarsteller“ (Karl Malden), „Beste Hauptdarstellerin“ (Vivien Leigh), „Beste Nebendarstellerin“ (Kim Hunter) sowie „Bestes Szenenbild“ (Richard Day, George James Hopkins). „Kazan, der schon die Broadway-Uraufführung des Stücks von Tennessee Williams inszenierte, führt auch in dieser (theaternahen) Filmfassung Regie. Ein düsteres psychologisches Drama, sehr effektvoll gespielt.“ (Lexikon des internationalen Films)

So wie wir waren

Liebesdrama. In den 1930er Jahren begegnen sich die jüdische Marxistin und Pazifistin Katie und der Sohn aus reichem Hause Hubbell an der Universität. Trotz vieler Gegensätze teilen beide eine Gemeinsamkeit: Die Leidenschaft für das Schreiben. Ihre Wege trennen sich, aber Jahre später laufen sie sich in einer Bar in New York City wieder über den Weg und werden ein Paar. Bis die beginnende McCarthy-Hysterie den beiden zum Verhängnis wird… Nach dem großen Erfolg von „Is‘ was, Doc?“ dachte der Produzent zuerst an Ryan O’Neal als Partner für Barbra Streisand. Da das Verhältnis der beiden Stars aber inzwischen seinen Zenit überschritten hatte, fiel die Wahl auf Robert Redford. Der Film startete zuerst in der Bundesrepublik Deutschland unter dem Titel „Cherie Bitter“ und in der DDR unter „Jene Jahre in Hollywood“. Das Lied „The Way We Were“, interpretiert von Barbra Streisand, wählte das American Film Institute 2004 auf Platz 8 der 100 besten US-amerikanischen Filmsongs. Zwei Oscars für Marvin Hamlisch: „Beste Filmmusik“ und „Bestes Lied“ (für „The Way We Were“, Text von Alan Bergman und Marilyn Bergman). „Die Geschichte einer schwierigen Liebe – begleitet (und gefährdet) von den politischen Ereignissen der 1930er und 1940er Jahre – ist zugeschnitten auf das Darstellerpaar Streisand/Redford und mit atmosphärischem und psychologischem Feingefühl inszeniert. Um den Unterhaltungswert nicht zu mindern, wurden Sequenzen, die sich kritisch mit den repressiven Praktiken der McCarthy-Ära auseinandersetzen, vor dem Start des Films geschnitten.“ (Lexikon des internationalen Films)

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